Essensgeld und OGS-Beiträge ab April 2021

BITTE BEACHTEN: Die Informationen bzgl. des Essensgeldes gelten nicht für die Wolfhelmschule und die Richezaschule, da hier die Essensgeldverwaltung über die Elternvereine erfolgt.

Liebe Eltern,

es gibt erfreuliche Nachrichten bezüglich der Essensgeldabrechnung:


Unsere zuständige Kollegin, Frau Keuth, hat nun ein Verfahren entwickelt, das zukünftig doch eine individuelle Essensabrechnung ermöglicht. Diese Berechnung ist mit einigem Aufwand verbunden, aber wir fanden die Situation, weiterhin nur pauschale Lösungen anbieten zu können, auf Dauer auch für uns nicht befriedigend.

 

Die Umstellung vom einen auf das andere Verfahren wird hoffentlich gut funktionieren, so dass wir rückwirkend ab April 2021 wie folgt verfahren möchten:

  1. Die im Januar eingezogenen Beiträge stehen ja immer noch als Guthaben in Ihren jeweiligen Essensgeldkonten (es sei denn, Sie waren eh schon mit Zahlungen im Rückstand).
  2. Ab sofort verrechnen wir diese Guthaben mit den Essensgeldbeiträgen, die individuell seit dem 12.4. (Ende der Osterferien) bei den einzelnen Kindern angefallen sind. Dies ist sehr unterschiedlich, je nachdem, ob bzw. wie oft die Kinder in der Schule mitgegessen haben.
  3. Solange noch ein Guthaben vorhanden ist, buchen wir nichts bei Ihnen ab, sondern verrechnen die anfallenden Kosten sukzessive; erst wenn das Guthaben aufgebraucht ist, kommt es wieder zu Abbuchungen - dies immer rückwirkend zu Beginn eines Monats für den jeweiligen Vormonat.
  4. Bei Kindern, die weiterhin zuhause lernen, bleibt das Guthaben somit unter Umständen bis zum Ende des Schuljahres bestehen und wird ins kommende Schuljahr übertragen. Bei den jetzigen Viertklässlern, die die Grundschule im Sommer verlassen, wird ein eventuell dann noch bestehendes Guthaben automatisch erstattet. In Einzelfällen noch aus früheren Schuljahren "mitgeschleppte" Zahlungsrückstände müssen dann ebenfalls ausgeglichen werden.
  5. Die zwischenzeitliche Lösung mit den 3 verschiedenen Beitragsgruppen fällt somit ab sofort weg.

Wir möchten Sie noch einmal ganz herzlich bitten, von einzelnen Rückzahlungsaufforderungen oder gar der Rückgabe von Lastschriften abzusehen; bei Unklarheiten können Sie gerne Kontakt aufnehmen, am besten per eMail an sabine.keuth@gipev.de.

 

Ausblick auf das kommende Schuljahr 2021/2022:

Solange die Situation weiterhin unbeständig bleibt und somit nicht alle Kinder wieder regelmäßig in der OGS mitessen, werden wir bei dem oben beschriebenen Verfahren bleiben. Erst wenn es wieder einen regelmäßigen Ganztagsbetrieb für alle gibt, werden wir zu einem Essensgeldbeitragsverfahren mit monatlich gleichbleibenden Pauschalen für alle zurückkehren. Dies deshalb, weil das individuelle Abrechnungs-verfahren jetzt zwar möglich, aber dennoch mit einem weitaus höheren Aufwand verbunden ist und damit die monatliche Belastung für Sie wieder gleichmäßig und somit kalkulierbarer ist.

 

Egal, ob individuell oder pauschal: auf jeden Fall werden wir das Einzugsverfahren ab dem kommenden Schuljahr auf "rückwirkenden Einzug" umstellen. Das bedeutet, der 1. Einzug findet so oder so erst Anfang September für August statt. Das hat zur Folge, dass der letzte Einzug eines Schuljahres zukünftig dann erst Anfang August erfolgen wird - also in der Regel schon mitten in den Sommerferien - also nicht wundern bitte.

 

Desweiteren denken wir darüber nach, zukünftig eine Art "Sockelverpflegungsbeitrag" für alle zu erheben, denn: auch für Kinder, die in einem Monat (oder auch länger) nicht mitessen, fallen Verwaltungskosten an. Für das laufende Schuljahr können wir das noch kompensieren - auf Dauer ist das jedoch für uns nicht tragbar. Wir informieren Sie, sobald wir uns genau überlegt haben, wie das aussehen könnte.

OGS-Beiträge

Vorweg: für den Einzug der Elternbeiträge sind nicht wir als Träger, sondern die jeweiligen Kommunen zuständig.

Trotzdem möchten wir gerne ein paar Worte dazu sagen:


Wir haben großes Verständnis dafür, dass die aktuelle Situation mit einem permanenten Wechsel aus Präsenz- und Distanzlernen, eingeschränkter OGS und "Notgruppen" mit gesondert erforderlicher Anmeldung für Sie als Familien zunehmend belastend ist. Zum eigenen Arbeiten, eventuell im Homeoffice, auch noch das Homeschooling der Kinder organisieren und begleiten zu müssen, ist eine große Herausforderung; gleichzeitig volle Beiträge für einen eingeschränkten OGS-Betrieb zahlen zu müssen, wird dann von einigen als zusätzlich ärgerlich empfunden. Das können wir gut nachvollziehen, zumal teilweise auch zeitnahe Informationen, wie es nun weitergeht, fehlten.

Das liegt aber u.a. auch daran, dass die Kommunen z.B. aktuell von Seiten des Landes angehalten sind, jetzt in puncto OGS-Beiträge keine Einzellösungen zu überlegen, sondern noch abzuwarten, da zurzeit an einer landesweiten Gesamtlösung hinsichtlich der Elternbeiträge gearbeitet wird. Es liegt aktuell der Vorschlag des Landes vor, die Beiträge für Mai und Juni jeweils zur Hälfte zu erlassen; das ist den Kommunen aber nicht weitreichend genug. Sie setzen sich dafür ein, eine entsprechende Regelung auch schon ab Februar zu treffen. Wir alle warten auf eine gute Lösung für alle Beteiligten; bitte haben Sie noch etwas Geduld.

 

Gleichzeitig können wir Ihnen versichern, dass wir im Rahmen der jeweils gerade geltenden Regeln und Möglichkeiten weiterhin für Ihre Kinder da sind. Aktuell gibt es leider wieder nur das Angebot der Notbetreuung, für das Sie Ihre Kinder anmelden können. Dieses Angebot besteht für OGS-Kinder täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr.

Während der Phasen des Wechselunterrichts in den vorangegangenen Wochen haben unsere Kolleg*innen an fast allen Schulen die Distanzlerngruppen im Vormittag begleitet, da die Lehrer*innen komplett für die Bildung kleinerer Lerngruppen im Präsenzunterricht benötigt wurden. Das bedeutet, unser Personal an den Schulen war und ist im vollen Einsatz, auch wenn davon im Moment leider nicht alle Kinder gleichermaßen profitieren.

 

Wir möchten Sie als Familien weiterhin bestmöglich unterstützen. Daher gilt an allen Schulen: wenn Sie die Betreuung und Lernbegleitung Ihres Kindes nicht oder nicht gut selbst sicherstellen können, so stehen Ihnen die Angebote des begleiteten Distanzlernens/Notbetreuung in der Schule sowohl während der Unterrichtszeiten als - für OGS-Kinder - auch bis 16 Uhr weiterhin täglich zur Verfügung. Wir gehen gemeinsam mit den Schulleitungen davon aus, dass Sie diese Angebote besonnen und verantwortungsvoll nutzen und wir möchten in diesen anstrengenden Zeiten - gemeinsam mit Ihnen - den Kindern trotz allem eine weitgehend gute Lern- und Lebenssituation ermöglichen.